Die UBS und das CFB-HSG der Universität St. Gallen haben 2026 eine grosse Nachfolgestudie publiziert — 401 KMU-Inhaber befragt, fünf Teile, klare Befunde. Fast ein Drittel aller Schweizer KMU plant eine Eigentumsübergabe in den nächsten fünf Jahren. Das Durchschnittsalter der Inhaber: 58 Jahre. Die meisten haben noch nichts konkret unternommen.
Warum Nachfolgen scheitern
Nicht fehlende Käufer sind das Problem — sondern drei strukturelle Faktoren:
- Zu späte Planung: Mit 60 zu beginnen lässt kaum Spielraum für Korrekturen — und Druck kostet Geld.
- Emotionale Blockaden: Das Lebenswerk loszulassen, fällt schwer. Laut Studie scheitern mehr Nachfolgen an Emotionen als an fehlenden Käufern.
- Unklare Ziele: Maximaler Preis, Arbeitsplatzsicherung oder Kulturerhalt? Zielkonflikte führen zu Entscheidungslähmung und geplatzten Deals.
Was Sie jetzt konkret tun sollten
- Früh beginnen: Wer mit 55 startet, hat Wahlfreiheit. Wer wartet, hat Druck.
- Alle Optionen prüfen: Familienintern, MBO, MBI, strategischer Käufer — jede Option hat andere Implikationen für Preis, Timing und Kontinuität.
- Unternehmen verkaufsfähig machen: Saubere Buchhaltung, dokumentierte Prozesse, inhaberunabhängige Kundenstruktur — das erhöht den Wert und verkürzt den Prozess.
Unser Fazit
Nachfolgen scheitern nicht an fehlenden Käufern — sie scheitern an fehlender Vorbereitung. Wer heute 55 oder älter ist und noch keine Schritte eingeleitet hat, sollte jetzt handeln. In Zug und der Zentralschweiz ist die Dichte an kapitalstarken Käufern überdurchschnittlich hoch — wer vorbereitet ist, profitiert von einem der attraktivsten Käufermärkte der Schweiz.
Wo stehen Sie bei Ihrer Nachfolgeplanung?
Vereinbaren Sie ein kostenloses 30-minütiges Erstgespräch — wir klären Ihre Optionen und den idealen Zeithorizont für Ihre Situation.
Erstgespräch vereinbaren oder direkt anrufen: +41 79 372 04 45